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Geschichte des Erdapfels

Kochen ist eine Kunst I

Kochen ist eine Kunst II

Kartoffeln kochen ist eine Kunst

Es gibt über 140 Kartoffelsorten, die in Deutschland verkauft werden dürfen. Die Sorten und ihre Eigenschaften werden festgeschrieben und genehmigt vom Bundessortenamt.

Worin können sich so viele Sorten unterschieden?

Die einzelnen Sorten unterscheiden sich in der Erntezeit, der Farbe, dem Kochverhalten und dem Geschmack. Die Erntezeit von sehr frühen Kartoffeln fängt bereits im Juni an. Diese Kartoffeln sind aromatisch, meist fest- bis vorwiegend fest kochend und passen hervorragend zu leichten Gerichten wie Spargel oder Fisch. Allerdings sind diese Kartoffeln nur begrenzt für die Lagerung geeignet. Man bekommt solch klangvolle Namen wie Gloria, Christa oder auch Karla auf den Teller, denn alle Kartoffelsorten haben Frauennamen. - Vielleicht, weil Frauen das Leben bereichern, abwechslungsreich machen und nie langweilig werden. -
Die Kartoffelernte endet mit den späten Sorten Isola, Eroica, Astrid, Cosima um nur einige zu nennen im September / Oktober. Diese Sorten sind meist vorwiegend fest kochend bis mehlig kochend. Die mehlig kochenden Kartoffeln eignen sich besonders gut zur Zubereitung von Kartoffelsuppe und Kartoffelklößen, also für die deftige Winterküche.
Die Unterschiede des Kochverhaltens liegen im Stärkegehalt der Kartoffel. Je mehr Stärke, desto mehliger wird das Kochverhalten der Kartoffeln. Den Sommer über hat die Pflanze genügend Zeit sich auf den Winter vorzubereiten und legt Energiereserven in Form von Stärke an. Diese erhalten die Kartoffel, so sie denn nicht vorher geerntet wird, am Leben.